Eine neue Flamme im neuen Jahr

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Wenn die Zeit knapp, aber der Hunger groß ist

Also ich mag ja prinzipiell alles, was geschmolzenen Käse als Topping hat, pikant schmeckt und cross ist. Oho, ich merke, heute hab ich es mit den fremdländischen Ausdrücken! Macht nichts, schließlich hat man als moderner Mensch auch immer ein bisschen international zu sein. Was also ist einer meiner neuen Lieblinge der schnellen Küche, der alle diese nötigen Eigenschaften besitzt? Richtig, der FLAMMKUCHEN! Schnell zubereitet, sämtliche Reste, die sich noch im Eiskasten finden, als Belag verwendet und auch wenn plötzlich Freunde vor der Türe stehen, eine Möglichkeit, Gastfreundschaft ohne großartige Vorbereitung zu zeigen.

Woher der Flammkuchen seinen Namen hat

Der “tarte flambée” stammt ursprünglich aus dem Elsass und wurde aus sehr dünn ausgerollten Brotteig, belegt mit Rahm als Grundlage, Zwiebeln und Speck – ohne meinen geliebten Käse – sehr schnell im Brotbackofen, also im Holzofen gebacken. Man testete so aus, ob der Ofen bereits die für das Brot geeignete Temperatur besaß oder noch zu heiß war und die Brotlaibe schon eingeschossen werden konnten. Und wir wissen ja, die Franzosen “savoir vivre”, also kann man durchaus erwarten, dass es köstlich schmeckt.

Prinzipiell kann man auf Flammkuchen, ebenso wie auf Pizza oder Toast, so ziemlich alles legen, was sich im Hause findet. Es gibt sogar süße Varianten, die jetzt nicht so das Meine sind. Aber natürlich gibt es schon Zutaten, die ganz besonders gut harmonieren. Rohschinken, Zwiebel und Äpfel zum Beispiel oder Blauschimmelkäse, Zwiebel und Walnüsse, man muss halt einfach alles Mögliche ausprobieren und seinen eigenen Favoriten finden.

Das Schöne ist für uns, dass es nicht nötig ist, selbst einen Brotteig herzustellen, wir können auf einen fertigen Teig von guter Qualität aus dem Kühlregal zurück greifen. Sehr gut ist der Flammkuchenteig von Tante Fanny. Hat man diesen im Kühlschrank, ist man für Überraschungsgäste oder Überraschungshungeranfälle stets gewappnet.

Mein Lieblingsrezept, das ich im Hochsommer, zur Zeit des Überflusses an eigenen Feigen kreiert habe, sieht so aus:

Flammkuchen mit Rohschinken,  Mozzarella und Feigen

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Rolle Flammkuchenteig Tante Fanny
  • 1 Becher Rahm oder Griechischer Joghurt
  • 15 dag Rohschinken
  • 20 dag Mozzarella oder auch Schafskäse
  • 2 Stangen Lauch
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • einige frische Salbeiblätter
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Das Backrohr auf 220 Grad Ober-/Unterhitze ode 200 Grad Umluft aufheizen.Den Teig auf einem Bogen Backpapier auf dem Blech ausbreiten und mit dem Rahm, oder etwas kalorienärmer, mit Griechischem Joghurt  bis zum Rand bestreichen, dann nach Geschmack, mit Salz und Pfeffer würzen.

Danach den Rohschinken in schmale Streifen schneiden, den Mozzarella bzw. Schafskäse in kleine Stückchen händisch zerteilen, den Lauch und die Zwiebel in schmale Streifen schneiden und damit den Teig belegen. Noch einige Salbeiblätter darüber verteilen, eventuell nochmals leicht salzen und pfeffern und ab in den Ofen.

 

Der Flammkuchen ist nach ungefähr 15 bis 20 Minuten Backzeit fertig und kann in handliche Teile geschnitten werden.

Zu diesem Gericht passt hervorragend ein Glas Wein, rot oder weiß, je nach Vorliebe oder auch ein Glas Sturm, wenn es herbstelt. Wie auch immer, einfach ausprobieren!

Bon appétit!

 

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